LSC - Gummersbach 39-26

3. Bundesliga West

LSC GELINGT 6.SIEG IN FOLGE

LONGERICHER SC KÖLN – VFL GUMMERSBACH II 39:26 (18:12)

Den sechsten Sieg in Folge fuhr der LSC am Freitagabend gegen den Tabellenzehnten Gummersbach II ein und feierte beim 39:26 den höchsten Saisonsieg.

Bereits nach 2.25 Minuten Spielzeit nahm Gummersbach die erste Auszeit, da führte des LSC mit 4:0 und machte deutlich, dass man unbedingt mit einem Heimsieg in die Schlussphase der Saison starten möchte. Zunächst zog der LSC weiter davon, das 7:1 durch Geburtstagskind Joshua Reuland in der 7. Minute war der Beginn einer starken Startphase.

Dann zeigte der VFL, dass die talentierten Handballer zu Recht fernab der Abstiegsplätze in gesichterten Mittelfeld der 3. Liga rangieren, gleichzeitig nahm der LSC etwas den Fuß vom Gas, so dass sich bis zur Pause ein ausgeglicheneres Spiel entwickelte.

Trainer Chris Stark: „Unser Start war sehr gut, in der Folgezeit leisteten wir uns zu viele Fehlwürfe, gingen schludrig mit unseren zahlreichen Tormöglichkeiten um. Das wollten wir in Hälfte 2 verbessern und zudem enger im Abwehrverbund agieren, was uns letztlich auch ordentlich gelang.“

Nach dem 18:12-Halbzeitstand zeigte der LSC erneut eine furiose Starphase, stellte das Ergebnis in der 42. Minute bereits auf 30:17 und allerspätestens jetzt war es nur noch eine Frage der Höhe des Sieges.

Gummersbach steckte nicht auf und konnte ein völliges Debakel abwenden, der LSC wechelte munter durch, so erhielt zum Beispiel Stephan Wilhelm, der eigentlich für die Zweite Mannschaft des LSC aufläuft, gehörig Spielanteile und man konnte die angeschlagenen Spieler schonen. Michael Wittig lief in Hälfte 2 gar nicht mehr auf, er hatte unglücklich eine Platzwunde am Hinterkopf erlitten. Auf die Rückraumakteure Hartmann und Koenen hatte man eh verzichten müssen.

Da die Begegnung entschieden war, ließen sich beide Teams bei recht hohem Tempo größtenteils gewähren und so kam es zur Torflut, am Ende konnten die Zuschauer 65 Tore in den 60 Minuten sehen, 39 für den LSC, das vierzigsten blieb den Kölnern im letzten Angriff verwehrt. Besonders Mirco Böing zeigte sich mit 8 Treffern bei 9 Versuchen in Torlaune.

Stark: „Ich bin zufrieden, auch wenn nicht alles tiptop war. Wir haben besonders über das Tempospiel viele Treffer erzielen können. Alle Feldspieler konnten sich in die Torschützenliste eintragen und wir fahren mit 6 Siegen im Rücken mit einem guten Gefühl nach Krefeld nächste Woche.“

Kapitän Christopher Wolf: „Der Gegner hat uns nicht bis auf Letzte herausgefordert, aber dennoch haben wir meiner Meinung nach eine gute Einstellung zum Spiel gefunden und den Sieg auch in der Höhe verdient.“

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