Krefeld - LSC

3. Handball Bundesliga

LSC AM SAMSTAG IN KREFELD

HSG KREFELD – LONGERICHER SC KÖLN

Samstag, 19.00 Uhr Glockenspitzhalle

 

Am Samstagabend gastiert der Longericher SC Köln bei seinem „Lieblingsgegner“: die HSG Krefeld konnte man in allen 5 bisherigen Drittligabegegnungen bezwingen, eine ähnlich makellose Bilanz hat der LSC sonst lediglich gegen die Reserve des VfL Gummersbach vorzuweisen.

Nachdem Olaf Mast Ende des Vorjahres zurücktrat, hat man mit dem serbischen Trainer Dusko Bilanovic ein neues Gesicht auf der gegnerischen Trainerbank. Das Team des Gegners ist gespickt mit Drittliga-Topakteuren und ehemaligen Zweitligaspielern. In der teameigenen Torschützenliste führt der ehemalige Hagener und BHC-Bundesligaspieler Jens-Peters Reinarz mit 151/48 Saisontoren. Die Krefelder spielen ein starke Saison, auch wenn man dem eigenen Ziel, im Aufstiegsrennen ein gehöriges Wörtchen mitzureden, weit entfernt liegt. Platz 4 ist eine Steigerung zum Vorjahr und die Folge des Aufrüstens im vergangenen Sommer, auch für die kommende Saison hat man zum Beispiel mit Hansen aus Leichlingen und Trainer Rogawska aus Korschenbroich wieder hochkarätige Neuzugänge verpflichtet.

Beim LSC ist man nach 6 Siegen in Folge auf der einen Seite entspannt und fährt mit Rückenwind nach Krefeld, auf der anderen Seite hat Trainer Stark Sorgenfalten auf der Stirn und weiß noch nicht, mit welcher Besetzung es am Samstag an den Niederrhein geht. Die Langzeitausfälle Hartmann und Koenen wiegen schwer, dazu knickte Richter im Training um und droht mit Bänderverletzung auszufallen. Dazu mussten Wolf (Fuß), Wittig (nach Platzwunde vom Gummersbach-Spiel) und Dahlke (Knie) mit dem Training aussetzen.

Die Begegnung ist auch ein Endspiel um Rang 4. Gewinnt Krefeld, hat man 4 Punkte Vorsprung auf den LSC und macht mit Leichlingen Rang 3 und 4 unter sich aus. Gewinnt der LSC, ist man punktgleich mit Krefeld und steht vor der HSG, da bei Punktgleichheit der direkte Vergleich zählt, den man mit 2 Siegen klar für sich entschieden hätte. Bei einem Remis bleibt es spannend, wobei Krefeld ein leichtes Restprogramm vor der Brust hat und man kaum mit Niederlagen rechnen kann.

Trainer Chris Stark: „Wir haben unser Saisonziel, uns unter den besten 6 der Liga zu etablieren, geschafft und viele ambitionierte Teams hinter uns gelassen. Aus der guten Saison nun eine sehr gute zu machen, liegt an uns. Wir haben die Möglichkeit, uns tabellarisch noch nach vorne zu arbeiten. Ich hoffe, die verbliebenen Spieler können in Krefeld wieder Bestform abrufen, die ist notwendig, um gegen die erfahrene Top-Mannschaft zu gewinnen.“

Besonders motiviert sind abermals Michael Wittig und Nils-Thorben Schmidt, die gegen ihren Ex-Verein antreten. Wittig: „Im LSC-Trikot habe ich jetzt alle Spiele gegen Krefeld gewonnen, ich hoffe, diese Serie fortsetzen zu können, auch wenn sie natürlich nur eine Randnotiz ist. Wit haben als Team Bock auf ein tolles Saisonfinale und geben am Samstag wieder alles für den Sieg.“

 

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