LSC - Lippe 27:24

3. Bundesliga West

LSC FEIERT ZITTERSIEG

LONGERICHER SC KÖLN – TEAM HANDBALL LIPPE 27:24 (15:11)

Am Samstag erwartete der LSC die neu gegründete Mannschaft aus Lemgo/Augustdorf, dem Team Handball Lippe und man behielt beide Punkte in Köln, der LSC siegte letztlich verdient mit 27:24 und polierte sein Punktekonto wieder auf 10:10 Punkte auf.

Kurzfristig musste der LSC auf Dennis Metrum (Fieber) verzichten, Philipp Schiefer aus der Zweiten Mannschaft ersetzte ihn. Auch Co-Trainer Felix Janssen spielt erneut den Joker, ersetzte in der Deckung zeitweise die fehlenden Kreisläufer.

Die Begegnung startete mit einem LSC-Übergewicht, die Angriffe hatten eine spürbare Konsequenz und in der Abwehr schaffte man es, Stabilität zu entwickeln. Folgerichtig ging der LSC mit 7:2 in Front. Nun kam es zu Schwächephase Nummer 1, man gestattete sich nun einige Fehlwürfe von diversen Positionen und kam in der Deckung nun das ein oder andere Mal einen Moment zu spät, so dass sich Lippe ins Spiel kämpfen konnte und bis zum 8:7 verkürzte. Der LSC hatte in nur 6 Minuten einen satten Vorsprung verspielt, besonders ärgerlich, dass man die doppelte Überzahl in dieser Phase nicht nutzen konnte. Nun riss man die Begegnung aber erneut an sich: bis zur Pause erkämpfte man sich wieder einen 4-Tore-Vorsprung zum 15:11.

Auch die ersten 10 Minuten der zweiten Hälfte gehörten dem LSC: bis zur 40. Minute hatte man mit schnellem Handball einen satten 19:13-Vorsprung herausgeworfen, vergab jedoch 3 Gegenstöße, die höchstwahrscheinlich zu einer Vorentscheidung geführt hätten. Stattdessen kam es nun zu einem Blackout, der Schwächephase Nummer 2, 10 Minuten, in der Lippe durch Fehlaktionen aufgebaut wurde und beim 20:21 in der 50. Minute sogar in Führung ging.

Bis in die Schlussphase blieb das Spiel spannend, der LSC gab die Führung nach dem 24:23 aber nicht mehr her und feierte einen Zittersieg.

Trainer Andreas Klisch: „Wir sind glücklich, dass wir gewonnen haben, die Schwächephasen dürfen uns natürlich nicht passieren, die personellen Vorraussetzung waren heute natürlich alles andere als optimal. Toto im Tor mit 14 Paraden, Simon mit seiner Torgefahr und Philipp Schiefer, der es heute überragend gemacht hat, waren heute unsere Trumpfe. positiv, dass wir am Ende cool geblieben sind und den Sieg nach Hause gebracht haben, das ist wichtig für die Moral.“

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